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Wenn es keine Gewalt mehr gibt, fehlt Pazifisten die Existenzberechtigung. Man könnte sie alle von unserer schönen Scheibenwelt stoßen. Es ist abstoßend: Wir stehen staunend vor Schaufenstern, die mit allerlei Nutzlosem gefüllt sind. Wenn man kein Gewissen hat, kann man auch kein schlechtes Gewissen haben. Man muss gar nicht etwas völlig neues machen, es reicht völlig aus einfach etwas anderes zu machen und über anderes Wetter zu reden: Es regnet, es schneit. Es tut mir Leid, dass der niedliche Hundewelpe in dem verriegelten Ford Escort auf dem Parkplatz vor dem Einkaufsparadies in der schönen Mittagssonne eingegangen ist. Radikale Christen laufen mit gelben Gummistiefeln durch die Fluten des gefluteten Dresdens und scheitern daran das Wasser zu teilen. Es regnet Heuschrecken, die sich bemühen, wieder dorthin zu springen, wo sie hergekommen sind. Wenn man nicht weiß, wo man herkommt, kann man auch nirgends wohin zurückkehren, geschweige denn seine Herkunft verleugnen. Die Welt dreht sich so schnell, dass man den Halt zum Boden verliert. Ein Lied sagt nur dann mehr als 1000 Worte, wenn der Text Eintausend und ein Wort hat. Mir fehlen die Worte. Ich glaube, dass ich jeden Tag ein bisschen mehr das Interesse an allem verliere, was in keiner direkten Beziehung zu mir selbst steht. Nicht einmal das interessiert mich wirklich. Entgegen aller Gerüchte lebe ich im wirklichen Leben ein wirkliches Leben. Und komme trotzdem zu dem, was man mir als Endzeitbeschreibung unterschieben möchte. Mir fehlt die Zeit, jedes mal wirklich deutlich zu werden. Zudem sollte das auch nicht meine Aufgabe sein. Meine Aufgabe bewegt sich irgendwo zwischen statischer Bewegung und tatsächlicher Aufgabe. Zugehörigkeit liegt nicht in der Natur des Menschen, wenn Menschen nicht natürlich sind. So bekommt jeder Idiot seine Rechtfertigung, den Rasen im Schrebergarten so kurz wie möglich zu halten. Der Rauch der Grillkohle erinnert leicht an industrielle Schornsteine. Jeder nutzt seine Vorteile. Wer will schon hinten anstehen, wenn man weiter vorne mehr sieht.. Wenn wir aus der Warteschlange eine Menschenkette bilden können, haben wir es endlich geschafft, uns endlich vom Tier zu differenzieren. Niemand hält deine Hand, wenn Du keine Hände hast.
29.11.14 00:24
 


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